Geld verdienen mit einem Newsletter. Aber wie?
Ich wollte ein einfaches Produkt bauen. Zwei Tage später sitze ich noch an der Technik. Was ich dabei gelernt habe — und warum ich trotzdem weitermache.
Ich weiß, über Geld spricht bzw. schreibt man nicht. Aber wir sind hier ja unter uns - und natürlich möchte ich mit meinem Schreiben Geld verdienen. Du vielleicht auch - vielleicht nicht unmittelbar, aber doch mittelbar.
Also: Wie verdient man Geld mit einem Newsletter oder einer Website?
Meine erste, schnell umsetzbare Idee hatte ich Dir ja schon vorgestellt:

Jetzt geht es um den nächsten Schritt: einen sogenannten Lead-Magnet. Ein erschwingliches Produkt, das du einmal erstellst, mit dem deine Zielgruppe ein konkretes Problem lösen kann — und das gleichzeitig zeigt, was du kannst.
Ich nehme dich gerne mit in meine Überlegungen, damit du dir dieselben Fragen für deine eigene Situation stellen kannst.
Drei Fragen, die ich mir gestellt habe:
- Was ist das drängendste Problem meiner Zielgruppe? Bei mir sind es Profis, die einen eigenen Newsletter oder Blog brauchen könnten — aber den Aufwand oder den Mut scheuen, endlich loszulegen.
- Welches Format passt dazu? Ein PDF, ein Video-Kurs, eine E-Mail-Automatisierung, ein Quiz — es gibt viele Möglichkeiten. Ich habe mich für einen E-Mail-Kurs entschieden. Fünf Tage, jeden Tag eine Mail, am Ende ist der Newsletter startklar. Einfach zu erklären, einfach zu verkaufen.
- Wie wickle ich Zahlungen ab? Bei vielen Plattformen ist das eingebaut. Ich habe zusätzlich ThriveCart — ein Zahlungsanbieter mit integrierter Lernplattform, den ich einmalig gekauft habe und bei dem ich keine Provision zahle.
Dann habe ich mich direkt an die Umsetzung gemacht.
Also ein einfacher E-Mail-Kurs. Ich habe die groben Inhalte der Module konzipiert. Und überlegt: Wie mache ich das? Am besten, baue ich eine Landingpage, darin ein Formular zur Anmeldung, die dazu führt, dass eine Mailkette ausgelöst wird.
Und hier bin ich in eine stundenlange Zeitfress-Falle gerannt.
Die Automatisierung mit dem Tool Make — also die Verbindung zwischen Zahlung (Thrivecart) und Mail-Kette (in Brevo) — klingt einfach. Ich war von 2-3 Stunden ausgegangen. Dann sind daraus drei Tage geworden.
Du siehst, nicht alle Ideen, die leicht klingen, sind es tatsächlich auch. 😂
Aber ich habe es schließlich geschafft:
In 5 Tagen zum eigenen Newsletter. Nicht irgendwann. Diese Woche.
In 5 Tagen vom leeren Postfach zum ersten Versand — ein E-Mail-Kurs, der dich Schritt für Schritt durch den Start begleitet. Kein Code, keine Ausreden.
Das Produkt ist fertig genug für die ersten Durchläufe. Und ich bin stolz wie Bolle!
Auch wenn ich jetzt weiß, dass alles, wo Automatisierung drin steckt, potenziell viel Zeit fressen kann. Allerdings - wenn sie einmal steht, dann ist es wirklich super, denn sie nimmt mir eine Menge nerviger Arbeit ab.
Ich zeige Dir hier den Prozess dahinter, damit du weißt, was dich erwartet, wenn du denselben Schritt gehst.
Take-Away:
Welches Problem hat deine Zielgruppe? Biete einen möglichst einfachen ersten Schritt in Richtung Lösung an. Und plane doppelt so viel Zeit ein, wie du denkst. 😬
